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16.08.2017

Android-Blacklist: Finger weg von diesen Apps

Ein neues Blog sorgt seit Kurzem für immer mehr Aufmerksamkeit – vor allem unter den Android-Nutzern. Unter androidblacklist.org wurde eine Blacklist von Android-Apps erstellt. Sie soll Nutzern darauf aufmerksam machen, von welchen Apps aus dem Play Store man lieber die Finger lassen sollte.
Quelle: Fotolia

Der Play Store ist wie „der Wilde Westen der Online-Anbieter“

Ein anonymer Reddit-Nutzer hat einen Blog gegründet, der Android-Nutzer auf Apps aus dem Google Play Store aufmerksam machen will, die aus seiner Sicht „schlecht“ sind. Die sogenannte Android-Blacklist ist unter androidblacklist.org zu finden.

 

„Wir wissen alle, dass der Play Store der Wilde Westen der Online-Anbieter ist und viele Apps sind grauenhaft. Doch bisher existiert keine Sammlung dieser schlechten Apps“, erklärt der Blacklist-Gründer Boilem seine Idee. „Mit diesem Hintergrund dachte ich an eine Webseite, die solche schlechten Apps auflistet.“

 

Bekannte Apps auf der Android-Blacklist

Auf dem Blog haben Nutzer nicht nur die Möglichkeit, die sogenannte Blacklist einzusehen, sondern sie können auch selber Apps melden, die in die Liste aufgenommen werden sollen. Gleichzeitig wird eine Erklärung mitgeliefert, warum diese App als schlecht eingestuft werden.

 

Wer jetzt denkt, dass auf der Blacklist nur Apps unbekannter Anbieter zu finden sind, der irrt. Unter anderem wird auch vor dem Messenger Skype gewarnt. Der Grund: Die Anwendung klaut die Kontakte des Smartphone-Nutzers. Der „Photo Editor Pro“ ist ebenfalls gelistet, weil  die App nervige Werbung per Push-Nachricht auf den Lockscreen schickt.

 

Auf der Blacklist zu finden sind folgende Apps:

  • Apps mit aufdringlicher Werbung: Die betroffene App mutet dem Nutzer zu viel Werbung zu. Zudem wird die Werbung  dort positioniert, wo sie garantiert als störend empfunden wird, wie etwa auf dem Lockscreen.
  • Apps, die als sogenanntes Schlangenöl bezeichnet werden: Dabei handelt es sich um Anwendungen, die nicht das liefern, was sie versprechen.
  • Apps, die die Privatsphäre verletzen: Die Apps klauen beispielsweise die Kontakte auf dem Smartphone, orten den Nutzer oder verletzen in anderer Weise unnötig die Privatsphäre.
  • Virenschleudern: Dabei handelt es sich um Apps, die Schadsoftware auf das Smartphone bringen.
  • Apps, die fragwürdige Berechtigungen fordern: Wenn eine Foto-App Zugriff auf die Kontakte des Smartphone-Nutzers haben möchte, ist es ratsam, sich nach Alternativen umzuschauen.
  • Unartige Entwickler: Die App mag harmlos sein, aber der Entwickler hat sich in der Vergangenheit bereits einiges zu Schulden kommen lassen. Da sollte man ihm auch jetzt nicht vertrauen.   

 

Nachteil der Android-Blacklist

Das Projekt ist noch sehr frisch, weswegen die Blacklist noch nicht sehr umfangreich ist. Aber: Die Idee ist gut und ein Anfang ist gemacht. Und man kann sich sicher sein, dass in den nächsten Wochen und Monaten immer mehr Apps dazu kommen werden. Laut Gründer soll die Liste stetig erweitert werden.

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