Freie Netzwahl Telekom Vodafone o2
Zeitlich befristete Sonderaktion

statt

mtl. 9,95 €

jetzt nur

mtl. 4,95*

Daten-SIM: Internet-Flat 1 GB D2 24M

  • Datenvolumen bis 1 GB
  • Download-Geschwindigkeit bis zu 14,4 Mbit/s
  • Anschlusspreis 19,95 €
  • Sim Only Tarif - ideal für Tablets
  • AKTION NUR FÜR KURZE ZEIT

12.09.2017

Darauf sollte man beim Tablet-Kauf achten

Tablets sind vielseitig einsetzbare Geräte. Egal ob im Internet surfen, Filme anschauen, Online-Games zocken oder Präsentationen erstellen – es ist nahezu alles möglich und das sowohl von zuhause aus als auch unterwegs.
Quelle: Fotolia

Darauf sollte man beim Tablet-Kauf achten

Tablets sind vielseitig einsetzbare Geräte. Egal ob im Internet surfen, Filme anschauen, Online-Games zocken oder Präsentationen erstellen – es ist nahezu alles möglich und das sowohl von zuhause aus als auch unterwegs.

 

Doch wer sich ein neues Tablet zulegen möchte, steht vor einer mittlerweile unüberschaubaren Auswahl an Geräten unterschiedlichster Marken. Dieser Artikel hilf dabei, den Durchblick zu behalten und das richtige Gerät für die eigenen Ansprüche zu finden.

 

Das passende Betriebssystem

Die erste Frage, die sich vor dem Kauf stellt, ist: Welches Betriebssystem soll mein Tablet nutzen? Zur Auswahl stehen dabei Apples iOS, Googles Android und Microsofts Windows.

 

Apples iPad mit dem Betriebssystem iOS ist so konsequent für die Touch-Bedienung ausgelegt wie kein anderes Gerät. Bei iOS gibt es auch ein großes Angebot an Apps, die optimal auf die Bildschirmgröße von Tablets angepasst sind. Nachteil: Apple schottet sein System traditionell stark ab.

 

Deutlich mehr Möglichkeiten beim Datenaustausch und somit auch mehr Individualisierungsoptionen bietet Googles Android. Android-Tablets sind um einiges größer als das iPad von Apple und Einsteiger-Modelle bereits für unter 100 Euro zu haben. Probleme gibt es dafür immer wieder in Sachen Updates und damit auch beim Schließen von Sicherheitslücken. Android nutzen nahezu alle namhaften Hersteller wie Samsung, Lenovo, Amazon Fire, Huawei oder Asus. 

 

Auf einen Windows-Tablet können fast alle von Desktop-Rechnern bekannten Programme genutzt werden – beispielsweise Excel, PowerPoint oder Word. Bemängelt werden immer wieder die zum Teil fummeligen und umständlichen Menüs sowie die eingeschränkte App-Auswahl. Neben Microsoft werden Windows-Tablets von Herstellern wie Lenovo, Medion, Asus oder Acer angeboten.

 

Display-Größe

Die Größe des Displays richtet sich vor allem nach der Nutzung. Wer sein Tablet entspannt in einer Hand halten möchte, ist mit einem 7- bis 8-Zoll-Display gut beraten. Somit bleibt die zweite Hand für das Bedienen frei. Diese Größe eignet sich auch, wenn das Tablet öfters als E-Book-Reader genutzt wird. Für den klassischen Couch-Surfer ist ein 10- bis 12-Zoll-Gerät ratsam, um bequem surfen und schreiben zu können.

 

Speicherkapazität

Wer sein Tablet vor allem dazu nutzt, um Filme und Serien anzuschauen oder Musik zu hören, sollte auf einen möglichst großen internen Speicher achten. Viele Tablet-Modelle werden mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten angeboten. Gängig sind Kapazitäten von 16, 32, 64 oder 128 Gigabyte (GB).

 

Der Vorteil von Android- und Microsoft-Geräten gegenüber dem iPad: Sie verfügen über einen Speicherslot. Mittels einer microSD-Speicherkarte kann somit der interne Speicher erweitert werden. Daher sollte man sich vor allem bei Apple gut überlegen, für welche Speicherkapazität man sich letztendlich entscheidet. 

 

Akku-Leistung

Tablets sollten mit einem möglichst leistungsstarken Akku ausgestattet sein. Mit einem guten Akku kann man das Tablet im Dauereinsatz neun bis elf Stunden nutzen. Bei nur gelegentlicher Nutzung sollte der Akku mehrere Tage durchhalten. Aber: Die Herstellerangaben zur Akkulaufzeit beziehen sich in der Regel auf eine normale Nutzung (surfen im Internet, E-Mails checken, etc.). Wer das Tablet dafür nutzt, um unterbrochen Musik zu hören oder Filme abzuspielen, muss mit einer deutlich geringeren Laufzeit von wenigen Stunden rechnen.

 

Ruht das Tablet im Dämmerzustand (Standbyzeit) sollte es mindestens eine Woche durchhalten. Gute Geräte schaffen sogar zwei Wochen oder mehr, ohne aufgeladen werden zu müssen. Einen Einfluss auf die Akkulaufzeit hat neben der Display-Größe auch die verwendete Display-Helligkeit.  Je höher diese eingestellt ist, desto mehr Energie benötigt das Tablet.  

 

Funkverbindung

Um mit einem Tablet mobil im Internet zu surfen, braucht es ein Funkmodem. Alle Tablet-Modelle sind mit einem WLAN-Modem ausgestattet. Damit kann man sich in jedem WLAN anmelden und lossurfen.

 

Wer via HSPA, HSPA+ oder LTE surfen möchte, braucht ein Tablet mit einem Mobilfunkmodem. Geräte, die sowohl über ein WLAN- als auch über ein Mobilfunk-Modem verfügen, sind in der Regel etwas teurer als Geräte, die ausschließlich WLAN nutzen. Bei den Mobilfunkmodems wird zudem zwischen Geräten unterschieden, die nur 3G nutzen (UMTS, HSPA, HSPA+) und die zusätzlich 4G (LTE) unterstützen.

 

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, welchen WLAN-Standard das Tablet unterstützt. Wer einfach nur im Internet surfen möchte, kommt mit den langsameren Standards b/g/n gut zurecht. Für multimediale Anwendungen sollte das Gerät die neueren Standards ac/ad unterstützen.

 

Ratsam ist zudem das sogenannte MIMO-Verfahren, das Verbindungen im Frequenzbereich von 2,4 und 5 GHz ermöglicht. Dadurch sind schnellere und stabilere Datenübertragungen im WLAN möglich. Von den Herstellern wird dieses Verfahren oft als Dualband bezeichnet.

 

Zubehör

Wer sein Tablet regelmäßig dafür nutzen möchte, um Texte zu verfassen, sollte über die Anschaffung einer Tastatur nachdenken. Mittlerweile gibt es sogar Tablets, die als 2-in-1-Geräte angeboten werden. Mit der mitgelieferten ansteckbaren Tastatur lässt sich das Tablet in wenigen Sekunden zum Netbook umfunktionieren.

 

Alternativ werden noch Bluetooth-Tastaturen und –Mäuse angeboten, die man per Funk mit dem Tablet verbinden kann.

 

Preiskategorien

Tablets werden in allen Preiskategorien angeboten – von unter 60 Euro bis hin zu über 1000 Euro. Generell ist von sehr günstigen Tablets von unter 60 Euro abzuraten. Durch die einfachen Prozessoren sind die Geräte so langsam, dass die Nutzung keinen Spaß macht. Auch die Displays besitzen zumeist eine solch niedrige Auflösung, dass Bilder pixelig oder unscharf wirken. Weitere häufige Nachteile sind einfache Flash-Speicher und veraltete Akkutechnik.

 

Tablets ab 100 Euro können dafür für einfache Anwendungen und gelegentliches Surfen ohne Probleme genutzt werden. Stärkere Prozessoren, guten Akkulaufzeiten und Full-HD-Displays gibt es ab einer Preiskategorie von 200 Euro.

 

Wer ein schnelles Gerät sucht, das auch multitasking-fähig und für anspruchsvolle Aufgaben geeignet ist, muss mindesten 500 Euro investieren.

Zurück