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30.11.2017

So surft man ohne Angabe des Namens im Netz

Wer im Web surft, tut dies nicht, ohne Spuren zu hinterlassen. Aber es gibt Möglichkeiten, sich anonym durch das WWW zu bewegen. Welche das sind, erklärt dieser Artikel.

Bei jedem Netz-Besuch werden Daten gesammelt

Man surft nie unbeobachtet im Internet. Jeder Besuch einer Internetseite gibt persönliche Informationen preis, die sich letztendlich zu einem Nutzerprofil zusammensetzen lassen. Meist handelt es sich dabei um Cookies, die neben der aktuellen IP-Adresse auch die genutzte Windows-Version und den verwendete Webbrowser samt Plug-ins übermitteln. Auch das Datum und die Uhrzeit, wann man welche Seite besucht hat, werden abgespeichert.

 

Dieses Vorgehen macht sich vor allem dann bemerkbar, wen der Nutzer im WWW beispielsweise nach einem neuen Handy gesucht hat und er mit hoher Wahrscheinlichkeit auf allen danach besuchten Seiten personalisierte Banner angezeigt bekommt, die für Mobiltelefon-Angebote werben.

 

Aber nicht nur die Werbeindustrie interessiert sich für das Surfverhalten der Nutzer. Die Informationen können sich auch Angreifer zu Nutzen machen, um bekannte Sicherheitslücken zu passieren und somit in ein fremdes System einzudringen.

 

Anonym im Netz unterwegs sein: Cookies löschen

Um diese Art der Spionage zu unterbinden, sollten im genutzten Browser alle Cookies und andere von Webseiten gespeicherte Elemente automatisch entfernt werden. Aber: Das grundsätzliche Blocken von Cookies ist in der Praxis nicht zu empfehlen, weil sich das negativ auf die Funktionsweise vieler Webseiten auswirkt. Microsoft setzt beispielsweise Cookies ein, um zu überprüfen, ob ein Nutzer bei Services wie Onedrive, Outlook.com oder Office Online eingeloggt ist.

 

Ratsam ist es hingegen, alle bereits auf dem PC oder Laptop gespeicherten Cookies zu löschen. Bei Microsoft Edge klickt man dafür oben rechts auf die Schaltfläche mit den drei Punkten und wählt „Einstellungen“. Im Folgenden klickt man unter „Browserdaten löschen“ auf die Schaltfläche „Zu löschendes Element auswählen“. Nun muss man überprüfen, ob das Häkchen bei „Cookies und gespeicherte Websitedaten“ gesetzt ist und anschließend mit „Löschen“ bestätigen.

 

Geht man mit dem Internet Explorer 11 ins Internet, klickt man oben rechts auf das Zahnrad-Symbol und wählt „Internetoptionen“. Im Register „Allgemein“ klickt man auf „Browserverlauf“ -> „Löschen“ und bestätigt mit „Löschen“.

 

Wer Firefox nutzt, klickt Sie auf das Symbol mit den drei Linien, wählt „Einstellungen“ und öffnet in der linken Spalte „Datenschutz und Sicherheit“. Im Hauptfenster wählt man „Chronik“ -> „einzelne Cookies“ -> „Alle Cookies entfernen“.

 

Opera-Nutzer klicken auf „Menü -> Weitere Tools -> Browserdaten löschen“, wählen als Zeitraum „seit der Installation“ aus und bestätigen mit „Browserdaten löschen“.

 

Sichres surfen im Internet: Cookies einer Surfsession automatisch entfernen

Zudem kann man die während einer Surfsession von Webseiten auf dem Rechner gespeicherten Cookies automatisch löschen.

 

Bei Microsoft Edge geht man so vor, wie im vorigen Abschnitt beschrieben, entscheidet sich aber unter „Browserdaten löschen“ nicht für „Löschen“, sondern setzt den Schieberegler unter „Diese Daten nach jeder Sitzung löschen“ auf „Ein“. Welche Elemente beim Schließen des Browsers automatisch entfernt werden sollen („Browserverlauf“, „Cookies und gespeicherte Websitedaten“ oder „Kennwörter“), legt der Nutzer selbst fest.

 

Im Internet Explorer 11 reicht es, in den „Internetoptionen“ unter „Allgemein“ die Option „Browserverlauf beim Beenden löschen“ zu aktivieren und die Änderung mit „OK“ zu bestätigen.

 

Bei Firefox wechselt man zu den „Datenschutzeinstellungen“, öffnet das Ausklappmenü unter „Chronik“ und entscheidet sich für „nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen“. Anschließend muss die Option „Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird“ aktiviert werden.

 

In Opera öffnet man die „Einstellungen“, klickt auf „Grundeinstellungen“ und markiert unter „Cookies“ die Option „Lokale Daten beim Beenden des Browsers löschen“.

 

Das World Wide Web anonym nutzen: Inkognito-Modus im Browser aktvieren

Wer möchte, kann in seinem Browser ein privates Fenster öffnen und darüber surfen. Dieser Inkognito-Betriebsmodi sorgt dafür, dass keinerlei Informationen auf dem Computer gespeichert werden. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man auf einem feinden Rechner im Netz unterwegs ist.

 

Um bei Microsoft Edge ein neues InPrivate-Fenster zu öffnen, klickt man auf die Schaltfläche mit den drei Punkten und wählt den gleichnamigen Befehl (Tastenkombination: Strg-Umschalt-P).

 

Im Internet Explorer 11 klickt man auf das Zahnrad-Symbol und wählt „Sicherheit“ und „InPrivate-Browsen“ (Strg-Umschalt-P).

 

Bei Firefox geht man über das „Menü“ und entscheidet sich für „Privates Fenster“ (Strg-Umschalt-P).

 

In Opera wählt man ebenfalls „Menü“ und „Neues privates Fenster“ (Strg-Umschalt-N).

 

Alle Browser heben die Inkognito-Tabs grafisch hervor. Somit kann der Nutzer sofort erkennen, dass der entsprechende Modus aktiv ist.

 

VPN-Verbindungen im Internet benutzen

Um halbwegs anonym im Netz zu surfen, greifen immer mehr User auf eine VPN -Verbindung (Virtual Private Network, Virtuelles privates Netzwerk) zurück. Dabei handelt es sich um eine Software, die über eine als Tunnel bezeichnete, verschlüsselte Verbindung den Kontakt zu einem Remote-Server herstellt. Somit wird der eigene Rechner Teil dieses Netzwerks und nutzt fortan dessen IP-Adresse. Bekannte VPN-Anbieter sind unter anderem Hidemyass , VyprVPN und Cyberghost.

 

Tipp: Der Opera-Browser bietet eine integrierte IP-Verschleierung auf VPN-Basis. Dadurch kann der Rechner einem virtuellen privaten Netzwerk beitreten. Jeder Aufruf einer Internetseite erfolgt somit über diesen Hacker-geschützten Tunnel. Vorteil:  Im Gegensatz zu anderen Gratis-VPN-Tools ist die Datenmenge pro Monat, die geschützt übertragbar ist, unbegrenzt. Das VPN wird über Alt-P eingerichtet. Dafür wechselt man in den so erreichbaren „Einstellungen“ zu „Datenschutz & Sicherheit“ und setzt das Häkchen vor „VPN aktivieren“.

 

Netz-Sicherheit: Avira Phantom VPN

Das Avira Phantom VPN stülpt allen Surfprogrammen seinen Schutz über. Somit kann auch der Lieblingsbrowser weiterhin genutzt werden. Das Avira Phantom VPN tritt als Vermittler auf. Das Programm schaltet sich zwischen Rechner und die aufzurufende Webseite und leitet gesendete Daten weiter. Der Betreiber eines Web-Angebots sieht dadurch nicht die IP-Adresse des Nutzers, sondern die des Programmbetreibers. Mit diesem Programm ist man sogar in ungeschützten WLAN-Netzwerken recht sicher.

 

Tor-Browser

WWW-Sicherheit: Das Tor-Browser-Paket ermöglicht es, anonym im Internet zu surfen. Die Tor-Verschleierung ist in das Surfprogramm auf Firefox-Basis integriert. Die Software muss nicht erst installiert werden. Zudem kann sie neben dem regulären Firefox-Browser problemlos  verwendet werden.

 

Ist die Tarnkappe aktiviert, ist der Nutzer mit einer anderen IP-Adresse im Netz unterwegs. Webseiten haben es so deutlich schwerer, den Besucher eindeutig zu identifizieren und sich ein Bild von seinen Online-Gewohnheiten zu machen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt das eingebaute NoScript, das potenziell gefährliche Java- oder JavaScript-Inhalte blockiert.

 

Schutz vor Mal- und Spyware

Schadsoftware wie ein Trojaner oder Spyware spionieren den infizierten Rechner aus. Schützen kann man sich mit einem Antiviren-Programm. Wichtig: Diese sollten regelmäßig aktualisiert werden. Bekannte Programme sind unter anderem Antivirus, IObit Malware Fighter Free oder Spybot.

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